Die Publikationen des Fördervereins FRIEDA bündeln interdisziplinäres Fachwissen und praktische Erfahrung rund um die Versorgung von ehemaligen Frühgeborenen, chronisch kranken und behinderten Kindern. Mit praxisnahen Handbüchern und einem Glossar unterstützen wir Fachärztinnen und Fachärzte sowie therapeutische und pädagogische Fachkräfte in ihrer täglichen Arbeit, indem aktuelles medizinisches, therapeutisches und sozialwissenschaftliches Wissen verständlich, anwendbar und zugänglich aufbereitet wird.
112 Seiten, DIN A5, Spiralbindung, erschienen 2024
Autorinnen: Ute Mendes, Anne Reißmann, Paula Viehweger
Preis: 26,00 €
Dieses Buch unterstützt Kinderärzt:innen dabei, Kinder schnell an die passende Institution zu überweisen. Es enthält Problembeschreibungen und ausführliche Informationen über Anlaufstellen sowie Platz für eigene regionale Kontakte.
Warum dieses Buch?
Die drei Autorinnen dieses Büchleins arbeiten in einem Berliner Sozialpädiatrischen Zentrum mit einer langen Warteliste.
Kinder, die Probleme haben, brauchen schnelle Hilfe. In unserem SPZ gibt es einen ausführlichen Anmeldebogen, den wir innerhalb einer Woche lesen. Wir überlegen dann, ob wir als SPZ wirklich die richtige Anlaufstelle sind oder ob andere Institutionen geeigneter sind und verweisen bei Bedarf dahin.
Mit unserem Buch wollen wir Kinderärzt:innen helfen, ihre Patient:innen möglichst gleich an die Stelle zu vermitteln, die sie am wirksamsten unterstützt. Unser Büchlein kann im Alltag verwendet werden, lässt sich aber auch als Grundlage für regionale Weiterbildungen nutzen. Nichts von dem, was wir geschrieben haben, gilt absolut. Engpässe, regionale Gepflogenheiten, gewachsene Zusammenarbeit und vieles mehr spielen eine Rolle bei der effizienten Versorgung von Kindern und Jugendlichen.
Unsere Adressaten sind nicht nur Kinderärzt:innen, sondern auch Kolleg:innen aus Kindergärten, Schulen, Jugendämtern oder von fachärztlichen Diensten.
Was erwartet Sie?
Unser Büchlein ist so aufgebaut, dass Sie im ersten Teil kurze Problembeschreibungen finden. Wir raten aus unserer Sicht, was Sie tun können, und geben an, was möglicherweise entbehrlich wäre. Alle Institutionen, die wir dort benennen, finden Sie im zweiten Teil wieder. Dort erklären wir sie etwas ausführlicher. So können beide Teile gemeinsam zur Orientierungshilfe werden.
Im Buch gibt es leere Seiten, in denen Sie die Kontaktdaten von Netzwerkpartner:innen in Ihrer Region notieren können. So haben Sie immer alles griffbereit und gewinnen nach und nach einen Überblick über die Angebote in Ihrer Region.
Wir hoffen auf diese Weise zu verkürzten Wartezeiten beizutragen und wünschen Ihnen, dass unser Hilfe-Kompass Ihnen tatsächlich zur praktischen Hilfe wird.
6 Hefte im Sammelordner, DIN A5, erschienen 2022
Autorinnen: Iris Altmann, Diemut Geigenmüller, Ute Mendes, Anne Reißmann, Danielle Thieme und Paula Viehweger
Preis: 30,00 €
Dieses Buch bietet praxiserprobte Ansätze zur schulischen Inklusion von Kindern mit besonderen Bedürfnissen. Es richtet sich an Lehrer und Eltern ist aber natürlich auch für Mitarbeitende in SPZs und viele andere Berufsgruppen interessant.
Wie kommen Mitarbeiter:innen eines Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) auf die Idee, sich mit schulischer Inklusion zu beschäftigen und Lehrer:innen zu beraten?
Hilfreich für Kinder und Jugendliche ist man vor allem, wenn man sich über die medizinisch-psychologische Zuwendung hinaus zusätzlich mit ihrem sozialen Lebensraum vernetzt und ihn in die Arbeit einbezieht. Die Schule ist dabei besonders wichtig. Die Erfahrung zeigt, dass Kinder und Jugendliche, die inklusiv beschult werden, schneller bestimmte Alltags- und Sozialkompetenzen erwerben als Schüler:innen in Förderzentren.
Daraus entstand im SPZ Friedrichshain die Idee, die Zusammenarbeit intensiver zu gestalten. Zwei Jahre lang wurden Lehrer:innen beraten, die Kinder inklusiv unterrichten. Die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat dieses Projekt finanziert.
Daraus entstand ein Praxisbuch, das auch für andere nützlich sein soll – in der Hoffnung, dass Freude und Kreativität ansteckend sind, mit dem Ziel ebenfalls (noch mehr) Inklusion zu leben, zu unterstützen und sich an den Erfolgen der oft einfachen Lösungen zu erfreuen.
Die Autorinnen Iris Altmann, Diemut Geigenmüller, Ute Mendes, Anne Reißmann, Danielle Thieme und Paula Viehweger wünschen Ihnen Freude beim Lesen, Probieren und Weiterentwickeln. Schicken Sie uns gern Ihre ergänzenden Anregungen!
Wir laden Sie ein, Teil unserer solidarischen Gemeinschaft zu werden und die Förderung, Behandlung und gesellschaftliche Integration von Früghgeborenen, chronisch kranken, behinderten Kindern aktiv zu unterstützen.
Liebe Interessent:innen,
gerne können Sie Frieda e.V. auch im Rahmen einer Mitgliedschaft unterstützen. Dabei entscheiden Sie selbst, welchen Jahresbeitrag Sie spenden möchten. Wir bitten jedoch um einen Mindestbeitrag von 30,-€. Sie würden dann zu den jährlich stattfindenden Mitgliederversammlungen eingeladen und auf diese Weise einen Einblick darüber erhalten, welche Projekte Frieda e.V. unterstützt.
Bitte laden Sie hierzu folgendes Formular und füllenes aus:
und senden den unterschriebenen Antrag entweder als Scan an Mailkontakt oder per Post an:
FRIEDA e.V.
c/o OÄ Frau Dr. von Au
Vivantes Klinikum im Friedrichshain
Sozialpädiatrisches Zentrum SPZ
Landsberger Allee 49,10249 Berlin
Sie erhalten dann eine Bestätigungsmail über Ihre Aufnahme in den Verein. Bei Fragen, melden Sie sich gerne
Wir freuen uns auf Sie!
Wir freuen uns, dass Sie sich entschieden haben, uns finanziell zu unterstützen! Mit jeder Spende unterstützen Sie unsere Arbeit und laufenden Projekte.
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